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	<title>Science-Fiction Bücher &#187; Philip K. Dick</title>
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		<title>Die Lincoln-Maschine</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 18:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einzeltitel]]></category>
		<category><![CDATA[Philip K. Dick]]></category>
		<category><![CDATA[Simulacra]]></category>
		<category><![CDATA[Simulacrum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lincoln-Maschine von Philip K. Dick]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info">
<p><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/lincoln-maschine.jpg" alt="Die Lincoln-Maschine" border="0" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px" /><b>Titel:</b> Die Lincoln-Maschine<br />
<b>Original-Titel:</b> We can build you<br />
<b>Autor:</b> <span class="autor"><a href="http://www.science-fiction-buecher.net/autoren-verzeichnis/philip-k-dick/">Philip K. Dick</a></span><br />
<b>Verlag:</b> Heyne [52270]<br />
<b>Erscheinungs-Jahr</b> (in Deutschland): 2007*<br />
<b>Edition:</b> <a href="http://www.science-fiction-buecher.net/die-grosse-philip-k-dick-edition/">Philip K. Dick Edition</a></p>
<p class="p2"><b>Kurzbeschreibung:</b> Maury Rock und Louis Rosen sind zwei typische Unternehmer. Allerdings steckt ihre Klavier- und Orgelfabrik in einer Krise und sie sind gezwungen, nach alternativen Gesch&auml;ftsfeldern zu suchen. Tats&auml;chlich kommen sie auf eine scheinbar geniale Verkaufsidee: Simulacra! Ein Simulacrum ist ein k&uuml;nstliches Abbild eines Menschen oder vereinfacht ausgedr&uuml;ckt: eine t&auml;uschend echt wirkende mechanische Puppe. Maury und Louis stellen ihre Produktion auf Simulacra von ber&uuml;hmten historischen Figuren aus der Zeit des B&uuml;rgerkriegs um. Eine der beiden ersten Prototypen ist der fr&uuml;here amerikanische Pr&auml;sident Abraham Lincoln.</p>
</div>
<p style="text-align:right;"><span id="more-31"></span></p>
<p class="rezension"><b>Rezension:</b> Um es vorwegzunehmen: der Titel &#8220;Die Lincoln-Maschine&#8221; ist irref&uuml;hrend. Zwar spielen die Simulacra eine nicht unerhebliche Rolle, im Mittelpunkt steht jedoch der Ich-Erz&auml;hler in Form von Louis Rosen, der im Verlauf des Romans eine geistige wie seelische Leidensphase durchmacht. Diese Einblicke in die menschliche Psyche werden von Philip K. Dick bis ins Detail geschildert. Leider ist die Story bis zum -eher unbefriedigenden- Ende erm&uuml;dend. Erst im aufschlussreichen Nachwort von Tim Power erf&auml;hrt man, wie es zu diesem doch ungl&uuml;cklich gew&auml;hlten Titel kam. Der stammt n&auml;mlich von Herausgeber Ted White, der im Gegensatz zu Philip K. Dick den Part &uuml;ber die Simulacras verkaufsf&ouml;rdernder als die psychischen Abgr&uuml;nde der Protagonisten fand und darum auch noch ein zus&auml;tzliches Kapitel schrieb. Leider ist dieses in der vorliegenden originalen Fassung nicht enthalten.</p>
<p class="rezension">Ein Gro&szlig;teil der Handlung dreht sich um Pris. Die junge, aber psychisch kranke Frau ist die Tochter von Maury und wohl der ausschlaggebende Faktor f&uuml;r Louis schlechter werdenden Geisteszustand. W&auml;hrend Louis anfangs eher abneigende Gef&uuml;hle f&uuml;r die Tochter seines Gesch&auml;ftspartners hegte, &auml;ndert sich das im Verlauf des Buches komplett. Er bildet sich ein, sie zu lieben, tr&auml;umt von einer gemeinsamen Zukunft und ist &uuml;ber alle Ma&szlig;en eifers&uuml;chtig auf Sam Barrows. Eben dieser ist ein reicher und erfolgreicher Gesch&auml;ftsmann und stellt quasi den Gegenpol zu Louis dar. Maury und Louis befinden sich in Gesch&auml;ftsverhandlungen mit Barrows &uuml;ber eine Massenproduktion von Simulacra. Beiden Parteien gelingt es jedoch nicht eine &Uuml;bereinkunft zu erzielen. Ein Deal kommt nicht zustande. Schlimmer noch: zu allem &Uuml;berfluss verl&auml;sst Pris ihren Vater und arbeitet von nun an f&uuml;r Barrows. Das gibt vor allem Louis den Rest, der sich immer tiefer in Wahnvorstellungen verrennt. Letztenendes landen er wie auch Pris in einer staatlichen Nervenheilanstalt. Louis schafft es zwar sp&auml;ter wieder entlassen zu werden, Pris wird er aber nie f&uuml;r sich gewinnen k&ouml;nnen.</p>
<p class="rezension">An dieser Stelle endet das Buch in seiner Original-Fassung.</p>
<p class="rezension"><b>Fazit:</b> F&uuml;r Philip K. Dick Fans durchaus lesenswert, f&uuml;r Liebhaber von B&uuml;chern wie <a href="http://www.science-fiction-buecher.net/2007/03/07/blade-runner/">&#8220;Blade Runner&#8221;</a> doch eher entt&auml;uschend.</p>
<p class="bewertung"><b>Bewertung: </b><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star2.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star2.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /></p>
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		<title>Blade Runner</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 11:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einzeltitel]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Blade Runner]]></category>
		<category><![CDATA[Crime]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Future]]></category>
		<category><![CDATA[Philip K. Dick]]></category>

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		<description><![CDATA[Blade Runner (Tr&#228;umen Androiden von elektrischen Schafen?) von Philip K. Dick]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info"><p><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/blade-runner.jpg" alt="Blade Runner" border="0" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px" /><b>Titel:</b> Blade Runner
<b>Alternativ-Titel:</b> Tr&auml;umen Androiden von elektrischen Schafen?
<b>Original-Titel:</b> Blade Runner (Do androids dream of electric sheep?)
<b>Autor:</b> <span class="autor"><a href="http://www.science-fiction-buecher.net/autoren-verzeichnis/philip-k-dick/">Philip K. Dick</a></span>
<b>Verlag:</b> Heyne [21728]
<b>Erscheinungs-Jahr</b> (in Deutschland): 2002* (Philip K. Dick Edition)
<b>Zyklus:</b> - (<a href="http://www.science-fiction-buecher.net/kategorie/einzeltitel/">Einzeltitel</a>)</p>

<p class="p2"><b>Kurzbeschreibung:</b> In einer nicht allzufernen Zukunft flieht eine Gruppe von Androiden aus den Weltraumkolonien illegal zur&uuml;ck zur Erde. In den riesigen vom Atomsmog verseuchten Gro&szlig;stadtkomplexen verstecken sie sich zwischen den noch verbliebenen Menschen vor den Pr&auml;mienj&auml;gern - den sog. Blade Runnern. Einer dieser speziell ausgebildeten Androidenj&auml;ger ist Rick Deckard, der hier mit seiner bisher schwersten Aufgabe konfrontiert wird: diese Androiden geh&ouml;ren einer neuen Generation an - der Nexus 6er Reihe - und sind praktisch kaum noch von Menschen zu unterscheiden. Wer ist Mensch? Wer ist Android? Die Grenzen verwischen. Und so muss sich im Verlauf der zerm&uuml;rbenden Hetzjagd sogar Deckard selbst fragen, ob er Mensch oder Maschine ist.</p></div>

<p style="text-align:right;"><span id="more-15"></span></p>

<p class="rezension"><b>Rezension:</b> 
"Tr&auml;umen Androiden von elektrischen Schafen?" war der wohl bedeutenste Roman von Philip K. Dick und ein Meilenstein in der Science-Fiction Literatur. Bereits 1968 geschrieben, zeigte er ein sehr d&uuml;steres und ern&uuml;chterndes Bild der Zukunft. 1982 war dieses Buch Grundlage f&uuml;r den Film "Blade Runner" von Ridley Scott mit Harrison Ford in der Hauptrolle. Der Film besitzt heute ebenfalls Kultstatus, auch wenn er eher als Erg&auml;nzung zum Buch gesehen werden sollte, denn die Story geht in beiden Medien doch schon sehr auseinander (siehe dazu: Vergleich Film - Buch). Der Heyne Verlag hat 2002 im Zuge der <a href="http://www.science-fiction-buecher.net/die-grosse-philip-k-dick-edition/">"Gro&szlig;en Philip K. Dick Edition"</a> die wichtigsten Werke des Autors noch einmal in &uuml;berarbeiteter Form herausgebracht.</p>

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<p class="rezension">In einer trostlosen, &ouml;kologisch ruinierten Welt, zernarbt von den letzten Weltkriegen, fristen die noch verbliebenen Menschen ein depressives Leben. Die, die nicht zu den Kolonien auf anderen Planeten auswanderen wollten oder konnten leben zwischen riesigen Hochhausschluchten, radioaktivem Smok und Staub. Ihr Alltag wird von Stimmungsorgeln, Einswerdungsboxen und dem 24-Stunden-Fernsehprogramm gepr&auml;gt. Stimmungsorgeln, das sind kleine Apparate mit denen die t&auml;gliche Stimmungslage manipuliert wird, mit dem Ziel, das Leben ertr&auml;glicher zu gestalten. Die Einwerdungsboxen sind eine Art Kirchenersatz, bei dem die Gl&auml;ubigen des Mercerismus (die wohl einzig noch verbliebene Religion) sich kollektiv verbinden, um den Aufstieg und den Fall des Wilbur Mercer (eine Art Messias) zu erfahren. Auch Tiere - echte, nat&uuml;rliche Tiere - spielen eine gro&szlig;e Rolle in dieser Geschichte. Da praktisch fast alle Tiere ausgestorben sind, gelten echte Tiere als das wohl wichtigste Statussymbol in dieser Zeit.</p>

<p class="rezension">Hauptcharakter in diesem Buch ist Rick Deckard, Teil einer Spezialeinheit der Polizei, die illegal auf der Erde lebende Androiden 'aus den Verkehr zieht'. Sein Leben ist ein Spiegelbild seiner Umwelt: seine Frau verbringt mehr Zeit an der Stimmungsorgel als mit ihm, er ist unzufrieden mit seinem Job und ein echtes Tier besitzt er auch nicht - nur ein elektronisches Schaf. Als einer seiner Kollegen bei einem Einsatz schwer verwundet wird, soll Deckard dessen Auftrag zu Ende f&uuml;hren. Dabei geht es um eine Gruppe von sich illegal auf der Erde aufhaltenden Androiden, die einer neue Generation - den Nexus-6ern - angeh&ouml;ren und die mit den herk&ouml;mmlichen Tests zum Aufsp&uuml;ren von 'Andys' kaum zu fassen sind. Diese neuen k&uuml;nstlichen Lebensformen des Rosen Konzerns sind mit vorprogrammierten Erinnerungen versehen und wissen teilweise selbst nicht, da&szlig; sie Androiden sind. Sie besitzen die n&ouml;tige Intelligenz, um unbemerkt unter den Menschen agieren zu k&ouml;nnen. Und genau hier soll Deckard ansetzen: Seine Suche beginnt beim Rosen Konzern, wo er auf Rachel Rosen trifft - wie sich sp&auml;ter herausstellt ist sie ein Prototyp aus der Nexus-6 Reihe und verfolgt in erste Linie die Interessen des Konzerns.</p>

<p class="rezension">Deckard gelingt es, Einen nach dem Anderen der Androiden aufzusp&uuml;ren und auszuschalten. Dabei ist er st&auml;ndig im Zweifel, ob er das Richtige tut. Es plagen ihn philosophische Fragen, bis hin zu der Frage, ob er selbst Maschine oder Mensch ist. Im Showdown trifft er auf die letzten drei 'Andys', dabei der Anf&uuml;hrer der Gruppe: Roy Batty.</p>

<p class="rezension">Parallel zu der Hauptgeschichte wird die Geschichte von John R. Isodore erz&auml;hlt. Einem 'Spatzenhirn' - ein degenerierter Mensch, der die gesundheitlichen Tests, um von der Erde auswandern zu k&ouml;nnen, nicht bestanden hat und dazu verdammt ist bis zu seinem Lebensende hier zu verweilen. Er bewohnt eines der vielen leerstehenden H&auml;user in den verlassenen Vororten. Erst als einer der geflohenen Androiden - Pris - bei ihm auftaucht und einzieht bekommt sein graues Leben einen Schub. Selbst als die beiden anderen noch verbliebenen Androiden, Roy und Irmgard Betty, hinzukommen und er schlie&szlig;lich realisiert, da&szlig; es k&uuml;nstliche Menschen sind, h&auml;lt er zu ihnen - will sie sogar besch&uuml;tzen.</p>

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