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	<title>Science-Fiction Bücher &#187; Klassiker</title>
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		<title>Fahrenheit 451</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 18:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einzeltitel]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Future]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrenheit 451]]></category>
		<category><![CDATA[Ray Bradbury]]></category>

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		<description><![CDATA[Fahrenheit 451 von Ray Bradbury]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info">
<p><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/fahrenheit451.jpg" alt="Fahrenheit 451" border="0" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px" /><b>Titel:</b> Fahrenheit 451<br />
<b>Original-Titel:</b> Fahrenheit 451<br />
<b>Autor:</b> Ray Bradbury<br />
<b>Verlag:</b> Heyne [16412]<br />
<b>Erscheinungs-Jahr</b> (in Deutschland): 2000<br />
(&Uuml;berarbeitete Neuausgabe im Rahmen der Reihe &#8220;Meisterwerke der Science Fiction&#8221; von Heyne)</p>
<p class="p2"><b>Kurzbeschreibung:</b> In &#8220;Fahrenheit 451&#8243; &#8211; der d&uuml;steren Zukunftsvision von Ray Bradbury &#8211; sind B&uuml;cher die Quelle allen Ungl&uuml;cks. Die Bev&ouml;lkerung wird mit trivialen Informationen &uuml;ber das allgegenw&auml;rtige Fernsehen versorgt, fundiertes Wissen aus B&uuml;chern ist unerw&uuml;nscht &#8211; sogar verboten. Die Welt ist zu einer entindividualisierten, denkfreien und gleichg&uuml;ltigen Massengesellschaft verkommen. Hier beginnt die Geschichte von Guy Montag, dessen Aufgabe als Feuerwehrmann nicht mehr die Bek&auml;mpfung von Feuer ist, sondern das Aufsp&uuml;ren und Verbrennen von B&uuml;chern. Doch Guy gelangt in einen Glaubenskonflikt. Er ist nicht mehr von der Richtigkeit seiner Arbeit &uuml;berzeugt, beginnt zu hinterfragen und letztendlich sogar mal in einem Buch zu lesen. Mehr und mehr lehnt er sich gegen das totalit&auml;re System auf und bringt sich selbst in gro&szlig;e Gefahr. 451° Fahrenheit &#8211; oder 232° Celsius &#8211; die Temperatur, bei der Papier verbrennt.</p>
</div>
<p style="text-align:right;"><span id="more-28"></span></p>
<p class="rezension"><b>Rezension:</b> Der Klassiker von Ray Bradbury wird in einem Atemzug mit George Orwell&#8217;s &#8220;1984&#8243; und Aldous R. Huxleys &#8220;Sch&ouml;ne neue Welt&#8221; genannt. An verschiedenen Schulen gilt das Buch als Pflichtlekt&uuml;re, zeigt es doch auch ca. 50 Jahre nach der Erstver&ouml;ffentlichung unwahrscheinlich viele Parallelen zu unserer heutigen Gesellschaft. Die &uuml;berarbeitete Neuausgabe im Rahmen der &#8220;Meisterwerke der Science-Fiction&#8221; vom Heyne Verlag wird von einem Vorwort des britischen SF-Autoren Brian W. Aldiss (&#8221;Der Milliarden-Jahre-Traum&#8221;) eingeleitet. Dort wird kurz auf die Geschichte des Buches, seit seiner Erstver&ouml;ffentlichung in einem amerikanischen Magazin in den 50er Jahren, eingegangen; abgerundet durch ein paar Hintergrund-Infos &uuml;ber Ray Bradbury selbst.</p>
<p class="zitat">Die Bedeutung von &#8220;Fahrenheit 451&#8243; liegt in der fortbestehenden Bedrohung, von Bradbury bereits vor einem halben Jahrhundert wahrgenommen. W&auml;hrend das Fernsehen allm&auml;hlich an seinen sinnlosen und vulg&auml;ren Spielshows und Quizsendungen, an &#8220;Daily Soaps&#8221; und ebenso hohlem &#8220;Infotainment&#8221; erstickt, r&uuml;ckt der Tag des Feuerwehrmanns immer n&auml;her.<br />- <i>Brian W. Aldiss</i></p>
<p class="rezension"><b>Der heimische Herd und der Salamander</b> &#8211; Im ersten Drittel des Buches ger&auml;t das sonst so monotone Leben des Hauptprotagonisten Guy Montag ins Wanken, als er nach der Arbeit auf Clarisse &#8211; einem recht sonderbaren M&auml;dchen aus der Nachbarschaft &#8211; trifft. Sie vertiefen sich in ein Gespr&auml;ch, bei dem Clarisse eine Reihe ungew&ouml;hnlicher Fragen stellt. Besonders die Frage, ob Guy gl&uuml;cklich sei, bringt ihn ins Gr&uuml;beln. Eine Schl&uuml;sselstelle &#8211; wird hier doch der Grundstein f&uuml;r die Wandlung von Guy Montag gelegt. Auch bei der Arbeit nagen Fragen und Zweifel an ihm:</p>
<p class="zitat">&#8220;Hat damals die Feuerwehr nicht eher dem Feuer <i>gewehrt</i>, als selber Feuer zu legen?&#8221;<br />- <i>Guy Montag</i></p>
<p class="rezension">Bei einem Einsatz legt sich der Schalter im Kopf von Guy dann komplett um. Anstatt alle B&uuml;cher vollst&auml;ndig zu verbrennen, rettet er einige Wenige und versteckt sie bei sich zu Hause.</p>
<p class="rezension"><b>Das Sieb und der Sand</b> &#8211; B&uuml;cher zu lesen &#8211; sie gar zu besitzen &#8211; ist strafbar. Das wei&szlig; Guy als Feuerwehrmann wohl am besten. Dennoch riskiert er es und erz&auml;hlt seiner sonst sehr apathischen und vom allgegenw&auml;rtigen Fernsehen abh&auml;ngigen Frau Mildred davon. Doch Mildred l&auml;&szlig;t sich nicht von der Begeisterung ihres Mannes anstecken. Zu sehr ist ihr Geist mit der &#8220;Fernsehfamilie&#8221; verwachsen. Guy beschlie&szlig;t Faber aufzusuchen &#8211; einen Mann, von dem er wei&szlig;, da&szlig; er fr&uuml;her einmal Professor f&uuml;r englische Literatur gewesen ist und der ihm jetzt eventuell weiterhelfen kann. Bei ihm bekommt er Antworten auf seine Fragen &#8211; aber bei weitem nicht auf alle.</p>
<p class="rezension">Faber wird zu einem Mentor f&uuml;r Guy. Beide bleiben &uuml;ber eine Art Minifunkger&auml;t in Kontakt, &uuml;ber das Faber Guy zumindest rhetorisch unterst&uuml;tzen kann. Wieder zu Hause trifft Guy auf seine Frau und ihre Freundinnen. Unterst&uuml;tzt durch Faber im Ohr versucht er sie alle wachzur&uuml;tteln, sie loszurei&szlig;en vom Fernsehen und ihnen die Realit&auml;t vor Augen halten &#8211; ohne Erfolg. Guy wagt zu viel und macht sich verd&auml;chtig. Besonders sein Vorgesetzter &#8211; Hauptmann Beatty &#8211; sch&ouml;pft Verdacht und kommt ihn letztenendes auch auf die Schliche.</p>
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<p class="rezension"><b>Das helle Feuer</b> &#8211; Letztendlich wird Guy durch seine eigene Frau angezeigt. Als der Einsatzwagen der Feuerwehr &#8211; inklusive Guy und Hauptmann Beatty &#8211; vor dem Haus der Montags h&auml;lt, scheint alles verloren. Selbst Faber kann nicht mehr helfen. Doch anstatt den Sack zuzumachen und Guy endg&uuml;ltig zu &uuml;berf&uuml;hren, beginnt Beatty ein provozierendes Wortduell mit ihm. Mit Zitaten, die Beatty nur aus verbotenen B&uuml;chern her kennen konnte, stachelt er Guy an. Soweit, bis dieser den Flammenwerfer nimmt und Beatty t&ouml;tet. Erst nach der Tat beginnt Guy zu realisieren, da&szlig; das alles von Beatty so geplant und gewollt war. Aber er kann sich mit diesen Gedanken nicht weiter besch&auml;ftigen, denn die Polizei macht Jagd auf ihn. Auch die Medien sind dabei und verkaufen die Hetzjagd als ein riesen Spektakel. Irgendwie gelingt es Guy dennoch, aus der Stadt zu fliehen und seine Spuren zu verwischen. Noch rechtzeitig bevor ein weiterer atomarer Krieg die Stadt komplett ausl&ouml;scht. Stundenlang irrt Guy in der Wildnis herum, bis er ein Lager mit alten ausgesto&szlig;enen Menschen erreicht. Allesamt intellektuelle Menschen, die fr&uuml;her einmal Professoren, Philosophen oder einfach Kreative waren, die in der Gesellschaft keine Daseins-Berechtigung mehr hatten und nun in einer Art Untergrund leben. Jeder von ihnen hatte sich ein oder mehrere B&uuml;cher so gut eingepr&auml;gt, da&szlig; er den Inhalt m&uuml;helos wiedergeben konnte, auch wenn das Buch in gedruckter Form schon l&auml;ngst nicht mehr existierte. Guy schlie&szlig;t sich diesen Leuten an&#8230;</p>
<p class="rezension"><b>Fazit:</b> Erschreckend, wie nah Bradburys Vision der zuk&uuml;nftigen Gesellschaft bereits ist. Das Buch fesselt bis zum Ende!</p>
<p class="bewertung"><b>Bewertung: </b><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /></p>
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		<title>Blade Runner</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 11:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einzeltitel]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Blade Runner]]></category>
		<category><![CDATA[Crime]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Future]]></category>
		<category><![CDATA[Philip K. Dick]]></category>

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		<description><![CDATA[Blade Runner (Tr&#228;umen Androiden von elektrischen Schafen?) von Philip K. Dick]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info">
<p><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/blade-runner.jpg" alt="Blade Runner" border="0" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px" /><b>Titel:</b> Blade Runner<br />
<b>Alternativ-Titel:</b> Tr&auml;umen Androiden von elektrischen Schafen?<br />
<b>Original-Titel:</b> Blade Runner (Do androids dream of electric sheep?)<br />
<b>Autor:</b> <span class="autor"><a href="http://www.science-fiction-buecher.net/autoren-verzeichnis/philip-k-dick/">Philip K. Dick</a></span><br />
<b>Verlag:</b> Heyne [21728]<br />
<b>Erscheinungs-Jahr</b> (in Deutschland): 2002* (Philip K. Dick Edition)<br />
<b>Zyklus:</b> &#8211; (<a href="http://www.science-fiction-buecher.net/kategorie/einzeltitel/">Einzeltitel</a>)</p>
<p class="p2"><b>Kurzbeschreibung:</b> In einer nicht allzufernen Zukunft flieht eine Gruppe von Androiden aus den Weltraumkolonien illegal zur&uuml;ck zur Erde. In den riesigen vom Atomsmog verseuchten Gro&szlig;stadtkomplexen verstecken sie sich zwischen den noch verbliebenen Menschen vor den Pr&auml;mienj&auml;gern &#8211; den sog. Blade Runnern. Einer dieser speziell ausgebildeten Androidenj&auml;ger ist Rick Deckard, der hier mit seiner bisher schwersten Aufgabe konfrontiert wird: diese Androiden geh&ouml;ren einer neuen Generation an &#8211; der Nexus 6er Reihe &#8211; und sind praktisch kaum noch von Menschen zu unterscheiden. Wer ist Mensch? Wer ist Android? Die Grenzen verwischen. Und so muss sich im Verlauf der zerm&uuml;rbenden Hetzjagd sogar Deckard selbst fragen, ob er Mensch oder Maschine ist.</p>
</div>
<p style="text-align:right;"><span id="more-15"></span></p>
<p class="rezension"><b>Rezension:</b><br />
&#8220;Tr&auml;umen Androiden von elektrischen Schafen?&#8221; war der wohl bedeutenste Roman von Philip K. Dick und ein Meilenstein in der Science-Fiction Literatur. Bereits 1968 geschrieben, zeigte er ein sehr d&uuml;steres und ern&uuml;chterndes Bild der Zukunft. 1982 war dieses Buch Grundlage f&uuml;r den Film &#8220;Blade Runner&#8221; von Ridley Scott mit Harrison Ford in der Hauptrolle. Der Film besitzt heute ebenfalls Kultstatus, auch wenn er eher als Erg&auml;nzung zum Buch gesehen werden sollte, denn die Story geht in beiden Medien doch schon sehr auseinander (siehe dazu: Vergleich Film &#8211; Buch). Der Heyne Verlag hat 2002 im Zuge der <a href="http://www.science-fiction-buecher.net/die-grosse-philip-k-dick-edition/">&#8220;Gro&szlig;en Philip K. Dick Edition&#8221;</a> die wichtigsten Werke des Autors noch einmal in &uuml;berarbeiteter Form herausgebracht.</p>
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<p class="rezension">In einer trostlosen, &ouml;kologisch ruinierten Welt, zernarbt von den letzten Weltkriegen, fristen die noch verbliebenen Menschen ein depressives Leben. Die, die nicht zu den Kolonien auf anderen Planeten auswanderen wollten oder konnten leben zwischen riesigen Hochhausschluchten, radioaktivem Smok und Staub. Ihr Alltag wird von Stimmungsorgeln, Einswerdungsboxen und dem 24-Stunden-Fernsehprogramm gepr&auml;gt. Stimmungsorgeln, das sind kleine Apparate mit denen die t&auml;gliche Stimmungslage manipuliert wird, mit dem Ziel, das Leben ertr&auml;glicher zu gestalten. Die Einwerdungsboxen sind eine Art Kirchenersatz, bei dem die Gl&auml;ubigen des Mercerismus (die wohl einzig noch verbliebene Religion) sich kollektiv verbinden, um den Aufstieg und den Fall des Wilbur Mercer (eine Art Messias) zu erfahren. Auch Tiere &#8211; echte, nat&uuml;rliche Tiere &#8211; spielen eine gro&szlig;e Rolle in dieser Geschichte. Da praktisch fast alle Tiere ausgestorben sind, gelten echte Tiere als das wohl wichtigste Statussymbol in dieser Zeit.</p>
<p class="rezension">Hauptcharakter in diesem Buch ist Rick Deckard, Teil einer Spezialeinheit der Polizei, die illegal auf der Erde lebende Androiden &#8216;aus den Verkehr zieht&#8217;. Sein Leben ist ein Spiegelbild seiner Umwelt: seine Frau verbringt mehr Zeit an der Stimmungsorgel als mit ihm, er ist unzufrieden mit seinem Job und ein echtes Tier besitzt er auch nicht &#8211; nur ein elektronisches Schaf. Als einer seiner Kollegen bei einem Einsatz schwer verwundet wird, soll Deckard dessen Auftrag zu Ende f&uuml;hren. Dabei geht es um eine Gruppe von sich illegal auf der Erde aufhaltenden Androiden, die einer neue Generation &#8211; den Nexus-6ern &#8211; angeh&ouml;ren und die mit den herk&ouml;mmlichen Tests zum Aufsp&uuml;ren von &#8216;Andys&#8217; kaum zu fassen sind. Diese neuen k&uuml;nstlichen Lebensformen des Rosen Konzerns sind mit vorprogrammierten Erinnerungen versehen und wissen teilweise selbst nicht, da&szlig; sie Androiden sind. Sie besitzen die n&ouml;tige Intelligenz, um unbemerkt unter den Menschen agieren zu k&ouml;nnen. Und genau hier soll Deckard ansetzen: Seine Suche beginnt beim Rosen Konzern, wo er auf Rachel Rosen trifft &#8211; wie sich sp&auml;ter herausstellt ist sie ein Prototyp aus der Nexus-6 Reihe und verfolgt in erste Linie die Interessen des Konzerns.</p>
<p class="rezension">Deckard gelingt es, Einen nach dem Anderen der Androiden aufzusp&uuml;ren und auszuschalten. Dabei ist er st&auml;ndig im Zweifel, ob er das Richtige tut. Es plagen ihn philosophische Fragen, bis hin zu der Frage, ob er selbst Maschine oder Mensch ist. Im Showdown trifft er auf die letzten drei &#8216;Andys&#8217;, dabei der Anf&uuml;hrer der Gruppe: Roy Batty.</p>
<p class="rezension">Parallel zu der Hauptgeschichte wird die Geschichte von John R. Isodore erz&auml;hlt. Einem &#8216;Spatzenhirn&#8217; &#8211; ein degenerierter Mensch, der die gesundheitlichen Tests, um von der Erde auswandern zu k&ouml;nnen, nicht bestanden hat und dazu verdammt ist bis zu seinem Lebensende hier zu verweilen. Er bewohnt eines der vielen leerstehenden H&auml;user in den verlassenen Vororten. Erst als einer der geflohenen Androiden &#8211; Pris &#8211; bei ihm auftaucht und einzieht bekommt sein graues Leben einen Schub. Selbst als die beiden anderen noch verbliebenen Androiden, Roy und Irmgard Betty, hinzukommen und er schlie&szlig;lich realisiert, da&szlig; es k&uuml;nstliche Menschen sind, h&auml;lt er zu ihnen &#8211; will sie sogar besch&uuml;tzen.</p>
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</div>
<p class="rezension"><b>Vergleich: Buch &#8211; Film</b></p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Der Begriff &#8216;Blade Runner&#8217; wurde erst durch den Film eingef&uuml;hrt. Im Buch werden diese speziellen Polizisten nur als &#8216;Pr&auml;mienj&auml;ger&#8217; bezeichnet. Im Rahmen der &uuml;berarbeiteten Neuauflage wurde der Titel zwar von &#8216;Tr&auml;umen Androiden von elektrischen Schafen?&#8217; zu &#8216;Blade Runner&#8217; umbenannt, allerdings im Buch selbst wird dieser Begriff nicht benutzt.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Im Film werden die Androiden &#8216;Replikanten&#8217; genannt; abf&auml;llig ist auch von &#8216;Hautjobs&#8217; die Rede.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Der Rosen Konzern ist im Film die Tyrell Corp.; an der Spitze steht Konzernchef Eldon Rosen bzw. Eldon Tyrell.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Der komplette Handlungsstrang in Bezug auf Wilbur Mercer, Mercerismus und die Einswerdungsboxen taucht im Film nicht auf.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Das Fernsehen bzw. die allgegenw&auml;rtige Reklame kommt im Film sehr gut r&uuml;ber. Allerdings gibt es keinen Hinweis auf die Fernsehfigur &#8216;Buster Freundlich&#8217; und durch den Wegfall des Mercer-Handlungsstrang nat&uuml;rlich auch keinen Hinweis auf den Mercer-Schwindel der von &#8216;Buster Freundlich&#8217; (ebenfalls ein Android) aufgedeckt wird.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Auch die Stimmungsorgeln werden nicht gezeigt oder erw&auml;hnt.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Die Handlung um die von Androiden geleitete Polizeistation wurde weggelassen. Einer der Gr&uuml;nde warum im Film die Gruppe der entflohenden Androiden kleiner ist als im Buch. Zudem h&auml;tte vor allem der Erz&auml;hlzweig um den Androiden Phil Resch, der als Pr&auml;mienj&auml;ger arbeitet und der langsam erkennt, da&szlig; er selbst ein k&uuml;nstlicher Mensch ist, den Film immens verl&auml;ngert.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Deckards Frau aus dem Buch wird im Film nicht erw&auml;hnt. Im Originalfilm gibt es lediglich einen kurzen Kommentar in Bezug auf seine Ex-Frau, im Directors Cut fehlt auch dieser.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Tiere, sofern sie echt sind, gelten im Buch als wichtiges Statussymbol. Im Film wird es nur angedeutet. Bestes Beispiel daf&uuml;r ist die Szene im Konzern mit der Eule. Im Film wird sofort erw&auml;hnt, da&szlig; sie k&uuml;nstlich ist und damit ist der Handlungsstrang Tiere praktisch abgeschlossen. Wohingegen im Buch die Eule erst als echt beschrieben wird (um Deckard damit zu locken), es sich aber sp&auml;ter doch als k&uuml;nstliche Eule herausstellt. Auch Deckards Bestreben ein echtes Tier zu besitzen wurde im Film nicht eingebaut. Das letzte Kapitel aus dem Buch, wo Deckard eine Kr&ouml;te findet, die sich aber ebenfalls als k&uuml;nstlich erweist, fehlt somit verst&auml;ndlicherweise auch im Film.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Rachels Rolle ist im Film eine komplett andere: sie ist weder ein baugleiches Modell von Pris, noch versucht sie Konzerninteressen zu verfolgen. Tats&auml;chlich wird ihr erst im Laufe des Films bewusst, da&szlig; sie k&uuml;nstlich ist. Da im Film offen gehalten wird, ob nicht auch Deckard eine Maschine ist, fliehen beide am Ende des Films, nachdem alle anderen Replikanten ausgeschaltet wurden. Im Buch versucht Rachel Deckard zu erreichen, die Jagd nach den verbliebenen Androiden einzustellen. Sp&auml;ter t&ouml;tet sie noch Deckards neues echtes Tier &#8211; eine Ziege &#8211; die er sich von seinem Pr&auml;miengeld gekauft hatte.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Die sechs Replikanten im Film: Beim Briefing in Bryants B&uuml;ro hei&szlig;t es: drei weibliche und drei m&auml;nnliche Replikanten sind geflohen. Einer wurde beim Einbruch in die Tyrell Corp. get&ouml;tet. Die vier verbliebenden Androiden, die im Verlauf des Films &#8216;aus den Verkehr gezogen werden&#8217; sind Leon, Zhora (Schlangent&auml;nzerin), Pris und Roy Betty. Es fehlt der sechste Replikant. Man geht davon aus, da&szlig; damit Mary gemeint ist. Eine weibliche Androidin, die wohl an die Rolle von Irmgard Betty aus dem Buch angelehnt war, allerdings vom Regisseur Ridley Scott als &#8220;zu verwirrend&#8221; wieder aus dem Drehbuch entfernt wurde.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Aus dem geistig zur&uuml;ckgebliebenen J.R. Isodore wurde im Film der intelligente aber physisch kranke J.F. Sebastian, der auch Verbindungen zu Eldon Tyrell hat. Dadurch gelang es dem Replikanten Roy Batty erst, an den Konzernchef heranzukommem (-> die Maschine trifft auf ihren Sch&ouml;pfer). Im Buch gibt es keine Intensionen von Seiten der Androiden ihren Hersteller zu infiltrieren oder gar den Konzernchef zu t&ouml;ten.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Der Film spielt im Jahr 2019 in Los Angeles, das Buch deutlich fr&uuml;her: 1992, in San Francisco.</p>
<p class="rezension"><b>&raquo;</b> Im Buch gibt es Hinweise auf die noch bestehende Sowjetunion. Es ist anzunehmen, da&szlig; damit auch der Gegner in den besagten Weltkriegen gemeint ist. Die Auswirkungen der Weltkriege sind der Hauptgrund f&uuml;r die &ouml;konomisch katastrophale Umwelt. Im Film selbst wird die lebensfeindliche Atmosp&auml;hre, die d&uuml;steren Geb&auml;udekomplexe und der deprimierende Dauerregen sehr gut in Szene gesetzt &#8211; auf die Ursachen davon wird aber nicht eingegangen.</p>
<p class="rezension"><b>Fortsetzungen / Ableger</b><br />
Der Autor K. W. Jeter, ein Freund von Philip K. Dick, schrieb drei Fortsetzungen, die nach seinen Angaben die Geschichte des Buches wie auch des Films weitererz&auml;hlen sollen &#8211; was aber auf Grund der Unterschiede nur schwer machbar war:</p>
<p class="rezension">&#8220;Blade Runner 2: The Edge of Human&#8221; (1995)<br />
&#8220;Blade Runner 3: Replicant Night&#8221; (1996)<br />
&#8220;Blade Runner 4: Eye and Talon&#8221; (2000)</p>
<p class="rezension">In Deutschland erschienen zwei der drei B&uuml;cher zusammengefasst als &#8220;Blade Runner: die R&uuml;ckkehr&#8221;.</p>
<p class="rezension"><b>Fazit:</b> Das beste Werk von Philip K. Dick und ein Meilenstein in der Science-Fiction Literatur! Dark Future at it&#8217;s best!</p>
<p class="bewertung"><b>Bewertung: </b><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /></p>
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