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	<title>Science-Fiction Bücher &#187; Einzeltitel</title>
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		<title>Tristopolis</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 19:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einzeltitel]]></category>
		<category><![CDATA[Crime]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Future]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[John Meaney]]></category>
		<category><![CDATA[Knochen]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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		<category><![CDATA[Zombies]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezension zu: Tristopolis - einem Roman von John Meaney. In Tristopolis ist der Tod erst der Beginn!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info">
<p><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/tristopolis.jpg" alt="Tristopolis" border="0" align="left" style="margin-right:10px;margin-bottom:5px" /><b>Titel:</b> Tristopolis<br />
<b>Original-Titel:</b> Bone song<br />
<b>Autor:</b> <span class="autor">John Meaney</span><br />
<b>Verlag:</b> Heyne [52295]<br />
<b>Erscheinungs-Jahr</b> (in Deutschland): 2007</p>
<p class="p2"><b>Kurzbeschreibung:</b> Es sieht zun&auml;chst alles nach einem Routine-Auftrag f&uuml;r Polizei Inspektor Donal Riordan aus. Er soll f&uuml;r die Sicherheit einer ber&uuml;hmten Operns&auml;gerin w&auml;hrend ihres Aufenthaltes in Tristopolis sorgen. Allerdings versch&auml;rft sich die Lage, als sich immer mehr Hinweise auf ein geplantes Attentat auf die K&uuml;nstlerin verdichten. Eine Gruppierung von Dunkelmagiern, deren Mitglieder sich bis in die h&ouml;chsten politischen Kreise der Stadt und dar&uuml;ber hinaus erstrecken, soll dahinter stecken. Der sogenannte &#8220;Schwarze Zirkel&#8221; hatte bereits in der Vergangenheit Anschl&auml;ge dieser Art auf bedeutende K&uuml;nstler ausge&uuml;bt, um an die Gebeine ihrer Opfer zu gelangen. Denn die Knochen von talentierten K&uuml;nstlern enthalten die Interferenzmuster ihrer Tr&auml;ume - unvorstellbar intensive und berauschende Tr&auml;ume - wert daf&uuml;r zu t&ouml;ten&#8230;</p>
</div>
<p style="text-align:right;"><span id="more-46"></span></p>
<p class="rezension"><b>Rezension:</b> Die in einer d&uuml;steren Parallelwelt angesiedelte Story vom britischen Autor John Meaney zeigt viele interessante Ans&auml;tze und versucht, eine Br&uuml;cke zwischen Science-Fiction, Fantasy und Horror zu schlagen. L&auml;sst man aber die Genre-typischen Elemente weg, bleibt unterm Strich jedoch nur eine Kriminalgeschichte, der es ein wenig an Tiefgang fehlt, &uuml;brig. Den Hauptcharakteren wird kaum Platz zum Entwickeln gelassen, sie wirken ein wenig eindimensional. Ohne Zweifel steckt hier noch viel Potential, welches hoffentlich in den kommenden B&uuml;chern von Meany (eine Fortsetzung ist bereits erschienen) ausgesch&ouml;pft wird.</p>
<p class="rezension"><b>Fazit:</b> Knochen, aus denen Energie gewonnen wird; Zombies, die ganz normal unter der Bev&ouml;lkerung wandeln; alle m&ouml;glichen Arten von Geistern; sprechende W&ouml;lfe; Gargoyles; und nat&uuml;rlich finstere Magier - all das findet man in <i>Tristopolis</i> wieder. Alles vor dem Hintergrund einer d&uuml;steren Stadt, die ein wenig an die Werke von H.R. Giger erinnert. Wer das mag, sollte das Buch ruhig einmal anlesen. Die etwa 500 Seiten sind Dank gro&szlig;em Druck schnell gelesen.</p>
<p class="bewertung"><b>Bewertung: </b><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="4 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="4 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="4 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="4 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star2.gif" alt="4 Punkte !" border="0" /></p>
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		<title>Die Lincoln-Maschine</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 18:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einzeltitel]]></category>
		<category><![CDATA[Philip K. Dick]]></category>
		<category><![CDATA[Simulacra]]></category>
		<category><![CDATA[Simulacrum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lincoln-Maschine von Philip K. Dick]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info">
<p><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/lincoln-maschine.jpg" alt="Die Lincoln-Maschine" border="0" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px" /><b>Titel:</b> Die Lincoln-Maschine<br />
<b>Original-Titel:</b> We can build you<br />
<b>Autor:</b> <span class="autor"><a href="http://www.science-fiction-buecher.net/autoren-verzeichnis/philip-k-dick/">Philip K. Dick</a></span><br />
<b>Verlag:</b> Heyne [52270]<br />
<b>Erscheinungs-Jahr</b> (in Deutschland): 2007*<br />
<b>Edition:</b> <a href="http://www.science-fiction-buecher.net/die-grosse-philip-k-dick-edition/">Philip K. Dick Edition</a></p>
<p class="p2"><b>Kurzbeschreibung:</b> Maury Rock und Louis Rosen sind zwei typische Unternehmer. Allerdings steckt ihre Klavier- und Orgelfabrik in einer Krise und sie sind gezwungen, nach alternativen Gesch&auml;ftsfeldern zu suchen. Tats&auml;chlich kommen sie auf eine scheinbar geniale Verkaufsidee: Simulacra! Ein Simulacrum ist ein k&uuml;nstliches Abbild eines Menschen oder vereinfacht ausgedr&uuml;ckt: eine t&auml;uschend echt wirkende mechanische Puppe. Maury und Louis stellen ihre Produktion auf Simulacra von ber&uuml;hmten historischen Figuren aus der Zeit des B&uuml;rgerkriegs um. Eine der beiden ersten Prototypen ist der fr&uuml;here amerikanische Pr&auml;sident Abraham Lincoln.</p>
</div>
<p style="text-align:right;"><span id="more-31"></span></p>
<p class="rezension"><b>Rezension:</b> Um es vorwegzunehmen: der Titel &#8220;Die Lincoln-Maschine&#8221; ist irref&uuml;hrend. Zwar spielen die Simulacra eine nicht unerhebliche Rolle, im Mittelpunkt steht jedoch der Ich-Erz&auml;hler in Form von Louis Rosen, der im Verlauf des Romans eine geistige wie seelische Leidensphase durchmacht. Diese Einblicke in die menschliche Psyche werden von Philip K. Dick bis ins Detail geschildert. Leider ist die Story bis zum -eher unbefriedigenden- Ende erm&uuml;dend. Erst im aufschlussreichen Nachwort von Tim Power erf&auml;hrt man, wie es zu diesem doch ungl&uuml;cklich gew&auml;hlten Titel kam. Der stammt n&auml;mlich von Herausgeber Ted White, der im Gegensatz zu Philip K. Dick den Part &uuml;ber die Simulacras verkaufsf&ouml;rdernder als die psychischen Abgr&uuml;nde der Protagonisten fand und darum auch noch ein zus&auml;tzliches Kapitel schrieb. Leider ist dieses in der vorliegenden originalen Fassung nicht enthalten.</p>
<p class="rezension">Ein Gro&szlig;teil der Handlung dreht sich um Pris. Die junge, aber psychisch kranke Frau ist die Tochter von Maury und wohl der ausschlaggebende Faktor f&uuml;r Louis schlechter werdenden Geisteszustand. W&auml;hrend Louis anfangs eher abneigende Gef&uuml;hle f&uuml;r die Tochter seines Gesch&auml;ftspartners hegte, &auml;ndert sich das im Verlauf des Buches komplett. Er bildet sich ein, sie zu lieben, tr&auml;umt von einer gemeinsamen Zukunft und ist &uuml;ber alle Ma&szlig;en eifers&uuml;chtig auf Sam Barrows. Eben dieser ist ein reicher und erfolgreicher Gesch&auml;ftsmann und stellt quasi den Gegenpol zu Louis dar. Maury und Louis befinden sich in Gesch&auml;ftsverhandlungen mit Barrows &uuml;ber eine Massenproduktion von Simulacra. Beiden Parteien gelingt es jedoch nicht eine &Uuml;bereinkunft zu erzielen. Ein Deal kommt nicht zustande. Schlimmer noch: zu allem &Uuml;berfluss verl&auml;sst Pris ihren Vater und arbeitet von nun an f&uuml;r Barrows. Das gibt vor allem Louis den Rest, der sich immer tiefer in Wahnvorstellungen verrennt. Letztenendes landen er wie auch Pris in einer staatlichen Nervenheilanstalt. Louis schafft es zwar sp&auml;ter wieder entlassen zu werden, Pris wird er aber nie f&uuml;r sich gewinnen k&ouml;nnen.</p>
<p class="rezension">An dieser Stelle endet das Buch in seiner Original-Fassung.</p>
<p class="rezension"><b>Fazit:</b> F&uuml;r Philip K. Dick Fans durchaus lesenswert, f&uuml;r Liebhaber von B&uuml;chern wie <a href="http://www.science-fiction-buecher.net/2007/03/07/blade-runner/">&#8220;Blade Runner&#8221;</a> doch eher entt&auml;uschend.</p>
<p class="bewertung"><b>Bewertung: </b><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star2.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star2.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /></p>
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		<title>Fahrenheit 451</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 18:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einzeltitel]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Future]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrenheit 451]]></category>
		<category><![CDATA[Ray Bradbury]]></category>

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		<description><![CDATA[Fahrenheit 451 von Ray Bradbury]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info">
<p><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/fahrenheit451.jpg" alt="Fahrenheit 451" border="0" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px" /><b>Titel:</b> Fahrenheit 451<br />
<b>Original-Titel:</b> Fahrenheit 451<br />
<b>Autor:</b> Ray Bradbury<br />
<b>Verlag:</b> Heyne [16412]<br />
<b>Erscheinungs-Jahr</b> (in Deutschland): 2000<br />
(&Uuml;berarbeitete Neuausgabe im Rahmen der Reihe &#8220;Meisterwerke der Science Fiction&#8221; von Heyne)</p>
<p class="p2"><b>Kurzbeschreibung:</b> In &#8220;Fahrenheit 451&#8243; - der d&uuml;steren Zukunftsvision von Ray Bradbury - sind B&uuml;cher die Quelle allen Ungl&uuml;cks. Die Bev&ouml;lkerung wird mit trivialen Informationen &uuml;ber das allgegenw&auml;rtige Fernsehen versorgt, fundiertes Wissen aus B&uuml;chern ist unerw&uuml;nscht - sogar verboten. Die Welt ist zu einer entindividualisierten, denkfreien und gleichg&uuml;ltigen Massengesellschaft verkommen. Hier beginnt die Geschichte von Guy Montag, dessen Aufgabe als Feuerwehrmann nicht mehr die Bek&auml;mpfung von Feuer ist, sondern das Aufsp&uuml;ren und Verbrennen von B&uuml;chern. Doch Guy gelangt in einen Glaubenskonflikt. Er ist nicht mehr von der Richtigkeit seiner Arbeit &uuml;berzeugt, beginnt zu hinterfragen und letztendlich sogar mal in einem Buch zu lesen. Mehr und mehr lehnt er sich gegen das totalit&auml;re System auf und bringt sich selbst in gro&szlig;e Gefahr. 451Â° Fahrenheit - oder 232Â° Celsius - die Temperatur, bei der Papier verbrennt.</p>
</div>
<p style="text-align:right;"><span id="more-28"></span></p>
<p class="rezension"><b>Rezension:</b> Der Klassiker von Ray Bradbury wird in einem Atemzug mit George Orwell&#8217;s &#8220;1984&#8243; und Aldous R. Huxleys &#8220;Sch&ouml;ne neue Welt&#8221; genannt. An verschiedenen Schulen gilt das Buch als Pflichtlekt&uuml;re, zeigt es doch auch ca. 50 Jahre nach der Erstver&ouml;ffentlichung unwahrscheinlich viele Parallelen zu unserer heutigen Gesellschaft. Die &uuml;berarbeitete Neuausgabe im Rahmen der &#8220;Meisterwerke der Science-Fiction&#8221; vom Heyne Verlag wird von einem Vorwort des britischen SF-Autoren Brian W. Aldiss (&#8220;Der Milliarden-Jahre-Traum&#8221;) eingeleitet. Dort wird kurz auf die Geschichte des Buches, seit seiner Erstver&ouml;ffentlichung in einem amerikanischen Magazin in den 50er Jahren, eingegangen; abgerundet durch ein paar Hintergrund-Infos &uuml;ber Ray Bradbury selbst.</p>
<p class="zitat">Die Bedeutung von &#8220;Fahrenheit 451&#8243; liegt in der fortbestehenden Bedrohung, von Bradbury bereits vor einem halben Jahrhundert wahrgenommen. W&auml;hrend das Fernsehen allm&auml;hlich an seinen sinnlosen und vulg&auml;ren Spielshows und Quizsendungen, an &#8220;Daily Soaps&#8221; und ebenso hohlem &#8220;Infotainment&#8221; erstickt, r&uuml;ckt der Tag des Feuerwehrmanns immer n&auml;her.<br />- <i>Brian W. Aldiss</i></p>
<p class="rezension"><b>Der heimische Herd und der Salamander</b> - Im ersten Drittel des Buches ger&auml;t das sonst so monotone Leben des Hauptprotagonisten Guy Montag ins Wanken, als er nach der Arbeit auf Clarisse - einem recht sonderbaren M&auml;dchen aus der Nachbarschaft - trifft. Sie vertiefen sich in ein Gespr&auml;ch, bei dem Clarisse eine Reihe ungew&ouml;hnlicher Fragen stellt. Besonders die Frage, ob Guy gl&uuml;cklich sei, bringt ihn ins Gr&uuml;beln. Eine Schl&uuml;sselstelle - wird hier doch der Grundstein f&uuml;r die Wandlung von Guy Montag gelegt. Auch bei der Arbeit nagen Fragen und Zweifel an ihm:</p>
<p class="zitat">&#8220;Hat damals die Feuerwehr nicht eher dem Feuer <i>gewehrt</i>, als selber Feuer zu legen?&#8221;<br />- <i>Guy Montag</i></p>
<p class="rezension">Bei einem Einsatz legt sich der Schalter im Kopf von Guy dann komplett um. Anstatt alle B&uuml;cher vollst&auml;ndig zu verbrennen, rettet er einige Wenige und versteckt sie bei sich zu Hause.</p>
<p class="rezension"><b>Das Sieb und der Sand</b> - B&uuml;cher zu lesen - sie gar zu besitzen - ist strafbar. Das wei&szlig; Guy als Feuerwehrmann wohl am besten. Dennoch riskiert er es und erz&auml;hlt seiner sonst sehr apathischen und vom allgegenw&auml;rtigen Fernsehen abh&auml;ngigen Frau Mildred davon. Doch Mildred l&auml;&szlig;t sich nicht von der Begeisterung ihres Mannes anstecken. Zu sehr ist ihr Geist mit der &#8220;Fernsehfamilie&#8221; verwachsen. Guy beschlie&szlig;t Faber aufzusuchen - einen Mann, von dem er wei&szlig;, da&szlig; er fr&uuml;her einmal Professor f&uuml;r englische Literatur gewesen ist und der ihm jetzt eventuell weiterhelfen kann. Bei ihm bekommt er Antworten auf seine Fragen - aber bei weitem nicht auf alle.</p>
<p class="rezension">Faber wird zu einem Mentor f&uuml;r Guy. Beide bleiben &uuml;ber eine Art Minifunkger&auml;t in Kontakt, &uuml;ber das Faber Guy zumindest rhetorisch unterst&uuml;tzen kann. Wieder zu Hause trifft Guy auf seine Frau und ihre Freundinnen. Unterst&uuml;tzt durch Faber im Ohr versucht er sie alle wachzur&uuml;tteln, sie loszurei&szlig;en vom Fernsehen und ihnen die Realit&auml;t vor Augen halten - ohne Erfolg. Guy wagt zu viel und macht sich verd&auml;chtig. Besonders sein Vorgesetzter - Hauptmann Beatty - sch&ouml;pft Verdacht und kommt ihn letztenendes auch auf die Schliche.</p>
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<p class="rezension"><b>Das helle Feuer</b> - Letztendlich wird Guy durch seine eigene Frau angezeigt. Als der Einsatzwagen der Feuerwehr - inklusive Guy und Hauptmann Beatty - vor dem Haus der Montags h&auml;lt, scheint alles verloren. Selbst Faber kann nicht mehr helfen. Doch anstatt den Sack zuzumachen und Guy endg&uuml;ltig zu &uuml;berf&uuml;hren, beginnt Beatty ein provozierendes Wortduell mit ihm. Mit Zitaten, die Beatty nur aus verbotenen B&uuml;chern her kennen konnte, stachelt er Guy an. Soweit, bis dieser den Flammenwerfer nimmt und Beatty t&ouml;tet. Erst nach der Tat beginnt Guy zu realisieren, da&szlig; das alles von Beatty so geplant und gewollt war. Aber er kann sich mit diesen Gedanken nicht weiter besch&auml;ftigen, denn die Polizei macht Jagd auf ihn. Auch die Medien sind dabei und verkaufen die Hetzjagd als ein riesen Spektakel. Irgendwie gelingt es Guy dennoch, aus der Stadt zu fliehen und seine Spuren zu verwischen. Noch rechtzeitig bevor ein weiterer atomarer Krieg die Stadt komplett ausl&ouml;scht. Stundenlang irrt Guy in der Wildnis herum, bis er ein Lager mit alten ausgesto&szlig;enen Menschen erreicht. Allesamt intellektuelle Menschen, die fr&uuml;her einmal Professoren, Philosophen oder einfach Kreative waren, die in der Gesellschaft keine Daseins-Berechtigung mehr hatten und nun in einer Art Untergrund leben. Jeder von ihnen hatte sich ein oder mehrere B&uuml;cher so gut eingepr&auml;gt, da&szlig; er den Inhalt m&uuml;helos wiedergeben konnte, auch wenn das Buch in gedruckter Form schon l&auml;ngst nicht mehr existierte. Guy schlie&szlig;t sich diesen Leuten an&#8230;</p>
<p class="rezension"><b>Fazit:</b> Erschreckend, wie nah Bradburys Vision der zuk&uuml;nftigen Gesellschaft bereits ist. Das Buch fesselt bis zum Ende!</p>
<p class="bewertung"><b>Bewertung: </b><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="5 Punkte !" border="0" /></p>
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		<title>Heimat Mars</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 12:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einzeltitel]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Bear]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>

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		<description><![CDATA[Heimat Mars von Greg Bear]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info">
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453133099/ref=nosim/djtehlethhomepa" target="_blank"><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/heimat-mars.jpg" alt="Heimat Mars" border="0" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px" /></a><b>Titel:</b> Heimat Mars<br />
<b>Original-Titel:</b> Moving Mars<br />
<b>Autor:</b> Greg Bear<br />
<b>Verlag:</b> Heyne [06/5922]<br />
<b>Erscheinungs-Jahr</b> (in Deutschland): 1999</p>
<p class="p2"><b>Kurzbeschreibung:</b> Das Jahr 2171: Der Mars ist dank Terraforming f&uuml;r die Menschheit inzwischen zu einer zweiten Heimat geworden. Seit 53 Mars-Jahren leben die Kolonisten nun in organisierten Siedlungen - sogenannten Bindenden Gruppen - auf dem roten Planeten. Aber anders als die hochtechnisierte und von m&auml;chtigen industriellen B&uuml;ndnissen beherrschte Erde ist der Mars noch in einer Entwicklungsphase. Genau in dieser politisch unruhigen Zeit beginnt die Geschichte von Casseia, einer Studentin, die - ohne es wirklich zu realisieren - in eine Auseinandersetzung zweier Welten ger&auml;t. Sie steckt inmitten eines Sogs von Ereignissen epischen Ausma&szlig;es, bei denen es letztendlich nur um eines geht: das nackte &Uuml;berleben ihres Heimatplaneten.</p>
</div>
<p style="text-align:right;"><span id="more-27"></span></p>
<p class="rezension"><b>Rezension:</b> Greg Bear&#8217;s knapp 750 Seiten starkes Buch ist in sieben Teile gegliedert, wobei insbesondere das erste Drittel des Buches sehr ausf&uuml;hrlich ausgefallen ist. Detailliert und komplex schildert er die Vorgeschichte der Hauptprotagonisten und ihre Entwicklung. Dabei dienen ihm die Science-Fiction Elemente lediglich als Rahmen, denn prim&auml;r geht es um Politik und Sozialkritik. Erst sp&auml;ter verlagert sich der thematische Schwerpunkt mehr in Richtung Wissenschaft. Im speziellen geht es um Quantenphysik, das <i>Bell Kontinuum</i> sowie die Manipulierung desselbigen.</p>
<p class="rezension">Das erste Drittel von &#8220;Heimat Mars&#8221; ist vor allem von pers&ouml;nlichen und emotionalen Problemen der Hauptprotagonistin gepr&auml;gt. Zuerst schw&auml;rmt Casseia f&uuml;r den Anf&uuml;hrer einer Studentenbewegung, welche sich gegen die Zentralregierung des Planeten auflehnt, sp&auml;ter beginnt sie eine Beziehung mit Charles Franklin (der sp&auml;ter noch eine entscheidende Rolle im Roman einnimmt), einem Physiker, der sie aber sehr schnell einengt. Auch beruflich kann sie sich nicht so recht entscheiden, entschlie&szlig;t sich aber letzten Endes doch in die Politik zu gehen.</p>
<p class="rezension">Das zweite Drittel handelt vom langen Flug zur Erde sowie dem Aufenthalt dort. Casseia ist inzwischen zur Assistentin des Abgesandten des Mars aufgestiegen und beginnt langsam die komplexen Zusammenh&auml;nge zu verstehen. Die Erde dr&auml;ngt auf eine Vereinigung des Mars und auf eine zentrale Regierung. Man m&ouml;chte den Mars unter Kontrolle haben und setzt alles daran, dieses Vorhaben auch durchzusetzen. Die Verhandlungen auf der Erde bleiben ergebnislos. Noch schlimmer: w&auml;hrendessen scheinen Wissenschaftler auf dem Mars (unter ihnen Charles Franklin) einen Durchbruch auf dem Gebiet der Quantenphysik gemacht zu haben. Etwas so Bahnbrechendes, das die F&uuml;hrungsleute der gro&szlig;en Konzerne und Verbindungen der Erde in panikartige Zust&auml;nde versetzt.</p>
<p class="rezension">Im letzten Drittel geht es dann Schlag-auf-Schlag. Ein Gro&szlig;teil des roten Planeten vereinigt sich zur Bundesrepublik Mars. Casseia - inzwischen verheiratet - bekleidet den Posten der Vizepr&auml;sidentin. W&auml;hrendessen unterrichtet Charles sie von seiner Gruppe - den Olympiern - und deren Arbeit. Ihnen ist es tats&auml;chlich gelungen, Einfluss auf das Bell-Kontinuum zu nehmen und es zu manipulieren. Damit steht dem Mars pl&ouml;tzlich unvorstellbare Macht und riesige M&ouml;glichkeiten offen, aber ebenso gro&szlig;e Verantwortung f&uuml;r eine noch sehr junge und unerfahrene Nation. Auch auf der Erde realisiert man die Fortschritte und unternimmt nun drastischere Schritte. Es werden Attentate und Angriffe gegen die Regierung des Mars und deren Forschungsanstalten unternommen. Im Gegenzug versetzen die Olympier mithilfe sog. <i>Tweaker</i> den Mars-Mond Phobos in Richtung Erde und demonstrieren ihre Macht. Der Mars verliert seinen Wissenschaftsvorsprung, als es auch der Erde gelingt, &auml;hnliche Manipulationen in der Quantenphysik zu bewerkstelligen. Die Erde sieht den Mars nur noch als Bedrohung an. Ganze Kolonien werden auf dem Mars dem Erdboden gleichgemacht. Casseia und Charles bleibt nur noch eine Option den Mars vor der Vernichtung zu bewahren: sie m&uuml;ssen den gesamten Planeten versetzen - und zwar Millionen von Lichtjahre weit in ein neues System.</p>
<p class="rezension"><b>Fazit:</b> Wie bereits weiter oben schon angedeutet, werden besonders in den ersten beiden Dritteln viele Dinge detailliert beschrieben und ausgeschm&uuml;ckt. Es dauert eine ganze Weile bis die Story tats&auml;chlich einmal in Schwung kommt. Unter anderem werden der Flug zur Erde sowie die Erlebnisse dort wirklich ausgiebig erz&auml;hlt. Mitunter wurde an Einzelheiten geklammert, die nur wenig zu der eigentlichen Story beitragen. Andere hingegen werden komplett ausgeblendet. Beispielsweise bleiben die f&uuml;hrenden K&ouml;pfe, die verantwortlich f&uuml;r den harten Kurs der Erde sind, weiter im Dunkeln.</p>
<p class="rezension">Mit &#8220;Heimat Mars&#8221; prangert Greg Bear die Gefahren an, die in einer technisch-, politisch- und sozial hochentwickelten Welt geschehen k&ouml;nnten. Ein empfehlenswertes Buch f&uuml;r Leute, die sich mit sozialkritischen Texten in einem Science-Fiction Szenario auseinander setzen m&ouml;chten. Das Buch wurde &uuml;brigens 1994 mit dem <i>Nebula Award</i> als bester Roman ausgezeichnet.</p>
<p class="bewertung"><b>Bewertung: </b><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star2.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star2.gif" alt="3 Punkte !" border="0" /></p>
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		<title>Roboterm&#228;rchen</title>
		<link>http://www.science-fiction-buecher.net/2007/04/15/robotermaerchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2007 16:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einzeltitel]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[Stanislaw Lem]]></category>

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		<description><![CDATA[Roboterm&#228;rchen von Stanislaw Lem]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info">
<p><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/robotermaerchen.jpg" alt="Roboterm&auml;rchen" border="0" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px" /><b>Titel:</b> Roboterm&auml;rchen<br />
<b>Original-Titel:</b> Bajki robotÃ³w<br />
<b>Autor:</b> Stanislaw Lem<br />
<b>Verlag:</b> Suhrkamp [ST 856]<br />
<b>Erscheinungs-Jahr</b> (in Deutschland): 1982<br />
<b>Zyklus:</b> - (<a href="http://www.science-fiction-buecher.net/kategorie/einzeltitel/">Einzeltitel</a>)</p>
<p class="p2"><b>Kurzbeschreibung:</b> M&auml;rchen von Roboter f&uuml;r Roboter - so k&ouml;nnte man die Kurzgeschichten-Sammlung von Stanislaw Lem knapp beschreiben. Dabei handelt es sich keineswegs um Erz&auml;hlungen im Sinne von Kinderm&auml;rchen, sondern durchaus um anspruchsvolle und kritische Geschichten, erz&auml;hlt in einer kunstvollen und variantenreichen Sprache, durchsetzt von einer gro&szlig;en Portion Parodie. Im Mittelpunkt stehen die metallischen und kristallischen Roboter, die in entfernten Welten im Kosmos leben. Die Menschen (die hier als &#8220;Bleichlinge&#8221;, &#8220;Teignasen&#8221; oder auch &#8220;Kleb&auml;ugler&#8221; genannt werden) werden nur am Rande und - wenn &uuml;berhaupt - nur in einer negativen Rolle dargestellt.</p>
</div>
<p style="text-align:right;"><span id="more-19"></span></p>
<p class="rezension"><b>Drei Elektritter</b> - Die Ritter Messinger, Eiserner und Quarzer machen sich nacheinander auf den Weg, das Volk der Kryoniden ihrer Sch&auml;tze zu berauben. Wie sich herausstellt: ein schwieriges Unterfangen, denn die Edelsteine bestehen aus gefrorenem Gas.</p>
<p class="rezension"><b>Die Uranohren</b> - Auf dem Planeten Aktinurioa herrschte ein b&ouml;ser Tyrann namens Archithor, der keinen Aufstand seines Volkes duldete. Bis es eines Tages dem Erfinder Pyron gelang, ihn zu &uuml;berlisten und das Volk vom Joch zu befreien.</p>
<p class="rezension"><b>Erg Selbsterreg &uuml;berwindet den Bleichling</b> - K&ouml;nig Schlagenot ist ein Sammler von Kuriosit&auml;ten. Von seiner neuesten Errungenschaft - einem Bleichling - wird er aber auf das peinlichste &uuml;berlistet, als dieser die Tochter des K&ouml;nigs ausschaltet. Erst der quecksilbrige Erg Selbsterreg kann helfen.</p>
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<p class="rezension"><b>die weiteren MÃ¤rchen&#8230;</b><br />
&raquo; Die Sch&auml;tze des K&ouml;nigs Biskalar<br />
&raquo; Zwei Ungeheuer<br />
&raquo; Der Wei&szlig;e Tod<br />
&raquo; Wie Winzlieb und Gigelanz die Nebelflucht ausl&ouml;sten<br />
&raquo; Das M&auml;rchen von der Rechenmaschine, die gegen den Drachen k&auml;mpfte<br />
&raquo; Die R&auml;te des K&ouml;nigs Hydrops<br />
&raquo; Der Freund des Automatthias<br />
&raquo; K&ouml;nig Globares und die Weisen<br />
&raquo; Das M&auml;rchen vom K&ouml;nig Murdas<br />
&raquo; Zifferotikon</p>
<p class="zitat">Jedes einzelne von Lems Roboterm&auml;rchen ist ein Meisterst&uuml;ck spielerischen und anspielungsreichen, beispiellos erfinderischen und souver&auml;n parodistischen Erz&auml;hlens, das jedenfalls in einem Punkt keinen Zweifel l&auml;&szlig;t: Science-Fiction bietet M&ouml;glichkeiten, die weit &uuml;ber die Grenzen der Konsumliteratur hinausweisen; Science-Fiction ist eine M&ouml;glichkeit, aktuelle Literatur in vollem Anspruch des Wortes zu entwerfen. - <i>Heinrich Vormweg</i></p>
<p class="rezension"><b>Fazit:</b> Neben &#8220;Solaris&#8221; und den &#8220;SternentagebÃ¼chern&#8221; wohl das beste Werk von Stanislaw Lem.</p>
<p class="bewertung"><b>Bewertung: </b><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="4 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="4 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="4 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star.gif" alt="4 Punkte !" border="0" /><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/star2.gif" alt="4 Punkte !" border="0" /></p>
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		<title>Blade Runner</title>
		<link>http://www.science-fiction-buecher.net/2007/03/07/blade-runner/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 11:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einzeltitel]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Blade Runner]]></category>
		<category><![CDATA[Crime]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Future]]></category>
		<category><![CDATA[Philip K. Dick]]></category>

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		<description><![CDATA[Blade Runner (Tr&#228;umen Androiden von elektrischen Schafen?) von Philip K. Dick]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info"><p><img src="http://www.science-fiction-buecher.net/wp-content/bilder/blade-runner.jpg" alt="Blade Runner" border="0" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px" /><b>Titel:</b> Blade Runner
<b>Alternativ-Titel:</b> Tr&auml;umen Androiden von elektrischen Schafen?
<b>Original-Titel:</b> Blade Runner (Do androids dream of electric sheep?)
<b>Autor:</b> <span class="autor"><a href="http://www.science-fiction-buecher.net/autoren-verzeichnis/philip-k-dick/">Philip K. Dick</a></span>
<b>Verlag:</b> Heyne [21728]
<b>Erscheinungs-Jahr</b> (in Deutschland): 2002* (Philip K. Dick Edition)
<b>Zyklus:</b> - (<a href="http://www.science-fiction-buecher.net/kategorie/einzeltitel/">Einzeltitel</a>)</p>

<p class="p2"><b>Kurzbeschreibung:</b> In einer nicht allzufernen Zukunft flieht eine Gruppe von Androiden aus den Weltraumkolonien illegal zur&uuml;ck zur Erde. In den riesigen vom Atomsmog verseuchten Gro&szlig;stadtkomplexen verstecken sie sich zwischen den noch verbliebenen Menschen vor den Pr&auml;mienj&auml;gern - den sog. Blade Runnern. Einer dieser speziell ausgebildeten Androidenj&auml;ger ist Rick Deckard, der hier mit seiner bisher schwersten Aufgabe konfrontiert wird: diese Androiden geh&ouml;ren einer neuen Generation an - der Nexus 6er Reihe - und sind praktisch kaum noch von Menschen zu unterscheiden. Wer ist Mensch? Wer ist Android? Die Grenzen verwischen. Und so muss sich im Verlauf der zerm&uuml;rbenden Hetzjagd sogar Deckard selbst fragen, ob er Mensch oder Maschine ist.</p></div>

<p style="text-align:right;"><span id="more-15"></span></p>

<p class="rezension"><b>Rezension:</b> 
"Tr&auml;umen Androiden von elektrischen Schafen?" war der wohl bedeutenste Roman von Philip K. Dick und ein Meilenstein in der Science-Fiction Literatur. Bereits 1968 geschrieben, zeigte er ein sehr d&uuml;steres und ern&uuml;chterndes Bild der Zukunft. 1982 war dieses Buch Grundlage f&uuml;r den Film "Blade Runner" von Ridley Scott mit Harrison Ford in der Hauptrolle. Der Film besitzt heute ebenfalls Kultstatus, auch wenn er eher als Erg&auml;nzung zum Buch gesehen werden sollte, denn die Story geht in beiden Medien doch schon sehr auseinander (siehe dazu: Vergleich Film - Buch). Der Heyne Verlag hat 2002 im Zuge der <a href="http://www.science-fiction-buecher.net/die-grosse-philip-k-dick-edition/">"Gro&szlig;en Philip K. Dick Edition"</a> die wichtigsten Werke des Autors noch einmal in &uuml;berarbeiteter Form herausgebracht.</p>

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<p class="rezension">In einer trostlosen, &ouml;kologisch ruinierten Welt, zernarbt von den letzten Weltkriegen, fristen die noch verbliebenen Menschen ein depressives Leben. Die, die nicht zu den Kolonien auf anderen Planeten auswanderen wollten oder konnten leben zwischen riesigen Hochhausschluchten, radioaktivem Smok und Staub. Ihr Alltag wird von Stimmungsorgeln, Einswerdungsboxen und dem 24-Stunden-Fernsehprogramm gepr&auml;gt. Stimmungsorgeln, das sind kleine Apparate mit denen die t&auml;gliche Stimmungslage manipuliert wird, mit dem Ziel, das Leben ertr&auml;glicher zu gestalten. Die Einwerdungsboxen sind eine Art Kirchenersatz, bei dem die Gl&auml;ubigen des Mercerismus (die wohl einzig noch verbliebene Religion) sich kollektiv verbinden, um den Aufstieg und den Fall des Wilbur Mercer (eine Art Messias) zu erfahren. Auch Tiere - echte, nat&uuml;rliche Tiere - spielen eine gro&szlig;e Rolle in dieser Geschichte. Da praktisch fast alle Tiere ausgestorben sind, gelten echte Tiere als das wohl wichtigste Statussymbol in dieser Zeit.</p>

<p class="rezension">Hauptcharakter in diesem Buch ist Rick Deckard, Teil einer Spezialeinheit der Polizei, die illegal auf der Erde lebende Androiden 'aus den Verkehr zieht'. Sein Leben ist ein Spiegelbild seiner Umwelt: seine Frau verbringt mehr Zeit an der Stimmungsorgel als mit ihm, er ist unzufrieden mit seinem Job und ein echtes Tier besitzt er auch nicht - nur ein elektronisches Schaf. Als einer seiner Kollegen bei einem Einsatz schwer verwundet wird, soll Deckard dessen Auftrag zu Ende f&uuml;hren. Dabei geht es um eine Gruppe von sich illegal auf der Erde aufhaltenden Androiden, die einer neue Generation - den Nexus-6ern - angeh&ouml;ren und die mit den herk&ouml;mmlichen Tests zum Aufsp&uuml;ren von 'Andys' kaum zu fassen sind. Diese neuen k&uuml;nstlichen Lebensformen des Rosen Konzerns sind mit vorprogrammierten Erinnerungen versehen und wissen teilweise selbst nicht, da&szlig; sie Androiden sind. Sie besitzen die n&ouml;tige Intelligenz, um unbemerkt unter den Menschen agieren zu k&ouml;nnen. Und genau hier soll Deckard ansetzen: Seine Suche beginnt beim Rosen Konzern, wo er auf Rachel Rosen trifft - wie sich sp&auml;ter herausstellt ist sie ein Prototyp aus der Nexus-6 Reihe und verfolgt in erste Linie die Interessen des Konzerns.</p>

<p class="rezension">Deckard gelingt es, Einen nach dem Anderen der Androiden aufzusp&uuml;ren und auszuschalten. Dabei ist er st&auml;ndig im Zweifel, ob er das Richtige tut. Es plagen ihn philosophische Fragen, bis hin zu der Frage, ob er selbst Maschine oder Mensch ist. Im Showdown trifft er auf die letzten drei 'Andys', dabei der Anf&uuml;hrer der Gruppe: Roy Batty.</p>

<p class="rezension">Parallel zu der Hauptgeschichte wird die Geschichte von John R. Isodore erz&auml;hlt. Einem 'Spatzenhirn' - ein degenerierter Mensch, der die gesundheitlichen Tests, um von der Erde auswandern zu k&ouml;nnen, nicht bestanden hat und dazu verdammt ist bis zu seinem Lebensende hier zu verweilen. Er bewohnt eines der vielen leerstehenden H&auml;user in den verlassenen Vororten. Erst als einer der geflohenen Androiden - Pris - bei ihm auftaucht und einzieht bekommt sein graues Leben einen Schub. Selbst als die beiden anderen noch verbliebenen Androiden, Roy und Irmgard Betty, hinzukommen und er schlie&szlig;lich realisiert, da&szlig; es k&uuml;nstliche Menschen sind, h&auml;lt er zu ihnen - will sie sogar besch&uuml;tzen.</p>

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