7. Towel Day zu Ehren von Douglas Adams

Douglas AdamsHeute am 25. Mai findet zum siebten Mal der Towel Day statt.

Wer Douglas Adams Fan ist, trägt heute ein Handtuch mit sich und zeigt damit, dass er jederzeit auf den Bau einer Hyperraum-Umgehungsstraße vorbereitet ist.

Wenn man heute Menschen sieht, die sich ein Handtuch um die Schultern oder Hüften gelegt haben, befindet man sich entweder ganz in der Nähe von zum Baden einladendem Wasser oder man hat treue Anhänger und Verehrer des 2001 verstorbenen Douglas Adams und seiner sarkastischen fünfteiligen Science-Fiction Satire “Per Anhalter durch die Galaxis” (Hitchhiker’s Guide to the Galaxy) gefunden.

(Foto: douglasadams.com)

Seitdem Douglas Adams am 11.Mai 2001 einem Herzinfarkt erlag, findet jedes Jahr am 25.Mai der Towel Day (dt. Handtuch Tag) statt. Der Termin wurde damals realtiv willkürlich festgelegt; er sollte nah am Todestag liegen aber auch noch genug Zeit für die Verbreitung des Vorhabens lassen.


Was hat das Ganze nun mit einem Handtuch zu tun?

Es ist ein Andenken an Douglas Adams’ wichtigstes Werk “Per Anhalter durch die Galaxis”, in dem der Autor erklärt, dass Handtücher so ziemlich das Nützlichste sind, was man auf Reisen durch das Universum bei sich haben kann.

Zitat aus dem Buch:

Der Reiseführer “Per Anhalter durch die Galaxis” enthält ein paar Angaben zum Thema Handtücher. Ein Handtuch, heißt es da, ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Also Handtuch mitnehmen und nicht vergessen: Don’t panic

Der Beitrag wurde am Freitag, den 25. Mai 2007 um 13:50 Uhr veröffentlicht und wurde unter Aktuelles abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pingen ist im Augenblick nicht erlaubt.

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