BattleTech: Der Söldnerstern
Titel: Der Söldnerstern
(Zweiter Roman der Gray Death Trilogie)
Original-Titel: Mercenary’s Star
Autor: William H. Keith jr.
Verlag: Heyne [06/4629]
Erscheinungs-Jahr (in Deutschland): 1989
Zyklus: BattleTech
Kurzbeschreibung: Die Söldner-Einheit “Gray Death Legion”, unter der Führung von Hauptmann Grayson Death Carlyle, nimmt ihren ersten Auftrag an: Auf dem von Kurita-Truppen besetzten Planeten Verthandi sollen sie die dortigen Rebellen ausbilden und zu einer schlagkräftigen Armee formen. Grayson steht vor einer fast unlösbaren Aufgabe: Er muss die Kurita-Blockade durchbrechen, um überhaupt auf den Planeten zu gelangen und ihm muss es gelingen, die einzelnen Rebellen-Gruppen zu vereinen – und das gegen einen überlegenen, besser ausgerüsteten und seit Trellwan auch sehr bekannten Feind.
Rezension: Der zweite Band der Gray Death Trilogie schließt nahtlos am Vorgänger an und erzählt die Geschichte der Söldnereinheit samt Protagonisten weiter. Neue Charaktere wie der rauhbeinige Caledonier Davis McCall, mit dem wunderbar unverständlichem schottischen Akzent, werden eingeführt, bekannte Person bekommen ein tieferes Profil. Besonders der Hauptcharakter Grayson wirkt reifer: aus einem rachedürstigem Überlebenskünstler und MechKrieger wird eine verantwortungsvolle Führungskraft, der aber trotz alledem noch seine Ecken, Kanten und Fehler hat.
Die Story beginnt auf dem Planeten Galatea – dem Treffpunkt für Söldnereinheiten in der Inneren Sphäre. Dort verstärkt sich die Gray Death Legion mit neuen Mitgliedern und Ausrüstungen. Hier trifft Grayson auch seinen ersten Auftraggeber: Bürger Erudin vom Planeten Verthandi. Dieser heuert den grauen Tod für eine Mission an, in welcher es lediglich um Training und Ausbildung für die dortigen Rebellen im Kampf gegen die Kurita-Besatzer geht. Direkte Kampfhandlungen mit dem Gegner sind nicht vorgesehen. Daß dies alles nur schwer durchzuführen ist, zeigt bereits der Anflug auf Verthandi und das Durchbrechen der Kurita-Blockade, in folge dessen die Söldnereinheit erste Verluste hinnehmen muss und bei dem auch das Landungsschiff schweren Schaden nimmt.
Im späteren Verlauf muss sich Grayson vor allem mit den verschiedenen, und nicht immer die gleiche Meinung vertretenden, Anführern der Rebellen auseinander setzen. Viel zu früh werden die halbausgebildeten Verthandi Rangers in die Schlacht geworfen und es kommt zu einer herben Niederlage. Als dann auch noch die geheime Rebellenbasis entdeckt und angegriffen wird, scheint sich das Blatt entgültig gegen die Rebellen und den Grauen Tod zu wenden. Grayson’s Einheit, dessen Vertrag eigentlich nur Ausbildung und keine aktiven Kampfhandlung vorgesehen hatte, ist nun unumstößlich in diesen Rebellenkrieg hineingezogen. Grayson muss handeln und beginnt einen zermürbenden Guerilla-Krieg mit Angriffen gegen Kurita-Außenposten und -Convois, bis hin zum finalen Showdown auf dem Universitätsgelände der Hauptstadt Regis.
Fazit: Gelungene Fortsetzung der Trilogie!
Bewertung: 




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